.: kunst für kids :.


Wir bieten Kunstevents für Kinder und Jugendliche in Museen, Firmen sowie öffentlichen und privaten Räumen an.

- Arbeitsbeispiele
- Kinder-Kunst-Koffer 2015
- Hoffest auf dem Hasenberghof
- Fenster zur Natur
- Lagerfeldausstellung
- Ein Fächer voller Licht und Farben
- Kinder-Kunst-Koffer 2014
- Kinder-Kunst-Koffer 2013
- Mit Kindern in der Ausstellung 2013
- KIKUKI 2012
- Käptn Book 2012
- KIKUKI 2011
- Käptn Book 2011
- Deutsche Einheit 2011
- Käptn Book 2010
- KIKUKI 2010
- Käptn Book 2009
- Kreativität aus der Kiste 2009
- Wissenskiste 2009
- Käptn Book 2008
- Kinderbotschaften 2008
- Kunstcontainer Bonn 2008
- Workshop zu Heike Weber 2007
- Käptn Book 2007
- Imi Knoebel 2007
- Kikuki 2007
- Käptn Book 2006
- Workshop in der Michaelschule 2006
- Beuyaktion 2006
- Kunstbuch 2005
- Malwettbewerb 2004

Hier sehen Sie einige Beispiele unserer Arbeit:

Claudia Pfefferkorn-Schreiber und Sonja Körffer-Fischer wissen, wie man Kinder für Kunst begeistert. Auch für solche, die bei Erwachsenen nur stumme Ratlosigkeit erzeugt. „Kinder haben einen viel direkteren Zugang zur Kunst, manchmal überraschen sie mit ihren Einfällen selbst erfahrene Kunstkenner“, betonen die Autorinnen, die beide im Museum als Kunstpädagoginnen arbeiten.“
(General-Anzeiger-Bonn)




Kinder-Kunst-Koffer 2015


Der Kunstkoffer zur Ausstellung „Blick auf die Sammlung“

Liebe Kinder,

der vierte Kinder-Kunst-Koffer ist gepackt und viele spannende Zeichen- Mal-aufgaben, Puzzle und Verkleidungsangebote befinden sich darin. Das spielerische Entdecken steht im Kunstkabinett auch dieses Mal im Vordergrund. Für Euch, Schulklassen aber auch für die ganzen Familien ist etwas dabei!
Da ist z.B. das Werk von Andreas Achenbach. Hier könnt ihr sein prunkvolles Atelier kennenlernen und nach eigenen Farbvorstellungen ausmalen oder ein eigenes Atelier gestalten.
In klirrender Winterlandschaft gibt es eine geheimnisvolle Burg bei Carl Hilgers zu entdecken. Mit Hilfe der Frottagetechnik
(= Durchreib- technik) könnt ihr der Bild-Vorlage eine ganz eigene Oberfläche, Stimmung geben.
Das Werk „Heiratsantrag auf Helgoland“ von Künstler Rudolf Jordan lässt sich, mit Hilfe von Spitzhauben, Meerschaumpfeife, Sturmhauben und Geschirr, diesmal zu einem „lebenden Bild“ (= Tableau vivant) nachstellen. Kreative Schreibangebote sind natürlich auch wieder dabei.
Viel Spaß beim „Blick auf die Sammlung“ im Kunstkabinett in Kronenburg!






Hoffest auf dem Hasenberghof in Kronenburg 2015


Bei strahlendem Sonnenschein konnten Groß und Klein aus einem reichhaltigen Angebot wählen. Neben Kutschfahrten, Vorführungen der Rettungshundestaffel und Live-Musik, gab es auch ein buntes Kinderpro- gramm. Konzipiert von der Kunstvermittlungs- agentur artpromotion Bonn wurde zudem eine Fresko-Werkstatt aufgebaut.






Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig startet 2015 das Projekt

„Fenster zur Natur“

MuseobilBox-Dioramen zeigen das (Tier-)Leben in der Großstadt. Die MuseobilBOX ist ein Angebot für bildungs- benachteiligte Kinder,

das von dem Bundesverband Museumspädagogik entwickelt wurde. Das Bundes- ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt unter der Förderrichtlinie: „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Grundsätzlich geht es darum die Kinder an das Thema Museum heranzuführen und Interesse zu wecken.

Durch die Vorstellung der Arbeitsfelder Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln sollen sie lernen wie sie sich in einem Museum zurecht finden, was ein Museum ist und welche Aufgaben es erfüllt. Unter der Leitfrage
„Was aus meinem Leben sollte in einem Museum für die Menschen in der Zukunft aufbewahrt und präsentiert werden?“

gestalten sie im praktischen Teil des Kurses mithilfe der MuseobilBOX ihr eigenes Diorama.
Vorne ist eine transparente Seite eingebaut, so dass Betrachter hinein schauen können. Die erste Projekteinheit wurde von Claudia Pfefferkorn-Schreiber mit der museums- pädagogischen Leitung des Hauses erarbeitet und durchgeführt.






Lagerfeldausstellung


Unter dem Motto „Kleider, Taschen, Accessoires und ne´ coole Brille, ist doch klar!“ besuchten viele Kinder und Jugendliche die Ausstellung der Bundeskunsthalle, Karl Lagerfeld Modemethode. Die museumspädagogischen Werkstätten wurden zur Ideenschmiede in Sachen: Mode. Während des Museumsmeilenfestes zeigten mutige Designer ihre eigenen Kreationen auf dem Catwalk!






Japan und die Liebe zum Impressionismus

„Ein Fächer voller Licht und Farben“ Inspiriert von den farbenfrohen Bildern und einem japan- ischen Fächer, gestalten wir in der Werkstatt unseren eigenen Fächer. Vielleicht malst, tupfst und spritzt du die Farben oder schreibst ein Haiku darauf.

„ Freizeitbilder“ Auf vielen Gemälden entdecken wir, in der Ausstellung, Menschen die sich, bei schönem Wetter,

im Freien befinden. Sie liegen im Gras, gehen im Park spazieren, machen Picknick unter einem Baum oder lesen auf der Terrasse ein Buch. Was machst du am liebsten, draußen in deiner Freizeit?

„Eigenes Tattoo gewünscht“ Keine Sorge, wir arbeiten mit allergie- getesteten Farben, die nach einigen Tagen wieder verschwunden sind.

Japanische Vorlagen stehen uns zur Verfügung, eigene Entwürfe sind aber auch gerne gesehen!

„Drachen steigen in den Himmel“ In Asien ist der Drache nicht nur ein angsteinflößendes, gefährliches Tier. Er ist auch ein Symbol für Kraft und Glück. Grund genug einen eigenen Drachen zu bauen und vor der Bundeskunsthalle direkt in die Luft zu schicken!





Kinder-Kunst-Koffer 2014


Der Kunstkoffer zur "Mensch und Meer"-Ausstellung

Liebe Kinder,

wer schon mal am Meer war, kennt sicher die besondere Stimmung am Strand: Die Wellen rauschen, man riecht ein wenig Salz in der Luft, der Sand knistert leicht unter den Füßen, und man hört Möwen und andere Vögel.
Man sieht spielende Kinder, Leute, die Spazieren gehen oder Fischer bei der Arbeit. In der Ausstellung "Mensch und Meer" geht es um ganz unterschiedliche Themen, die alle mit dem Meer zu tun haben. Die meisten der Bilder sind mehr als 100 Jahre alt, daher sieht man hier noch viele Segelschiffe, aber wenn Du genauer hinschaust, merkst Du vielleicht, dass sich viele Dinge gar nicht so sehr verändert haben.

Wir wollen dich einladen, mit Hilfe des Koffers unsere verschiedenen Mitmach-Stationen auszuprobieren und so die Ausstellung und die Bilder spielerisch kennen zu lernen.
In jeder Mappe findest Du Infos und Aufgaben zu den jeweiligen Bildern. Such dir aus, was Du gerne machen willst. Im Koffer liegen auch noch ein Fernrohr und einen Kompass. Benutze sie, wann immer Du willst: um die Himmelsrichtung zu bestimmen, in die Ferne oder genauer auf
die Bilder zu schauen. Beide Instrumente waren für die damalige Seefahrt sehr wichtig.


Liebe Begleitpersonen,

Ziel ist es, die Bilderwelt der hier gezeigten Werke erlebbar zu machen. Mit Hilfe der einzelnen Stationen des Kunst- koffers sowie der Bildbeschreibungen kann sowohl das genaue Hinsehen und Entdecken gefördert als auch ein Ver- gleich mit den eigenen Urlaubserfahr- ungen der Kinder am Meer angestoßen werden. Die vorgenommenen Verweise auf die heutige Nutzung des Meeres- raumes sollen es den Kindern erleichtern,
sich den unterschiedlichen Themen zu nähern und Bezüge zu ihrer eigenen Lebens- und Erfahrungswelt herzustellen. Auf der anderen Seite sensibilisieren weitere Stationen für das damalige Leben. Durch das Hineinversetzen in die jeweilige Bildthematik werden die Kinder so für die anderen Lebensumstände und auch das Gefahrenpotential des Meeres sensibilisiert.
Zudem werden spezielle Themen, wie Windmühlen oder Sternenbilder, vorgestellt, um deren essentielle Bedeutung für das Leben am Meer und für die Schifffahrt im Allgemeinen deutlich zu machen.

Im Anschluss an einen Besuch der Ausstellung besteht die Möglichkeit, die heutige Meeresnutzung mit der früherer Jahrhunderte zu vergleichen und Unterschiede von den Kindern erarbeiten zu lassen. Auch heutige Probleme, wie Verschmutzung und Überfischung, können so thematisiert werden.


axe-stiftung





Kinder-Kunst-Koffer 2013



Liebe Kinder,
willkommen im Reich der Kunst!
Dieser Museumskoffer soll euch bei eurem Rundgang durch das Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung begleiten. Im Museumskoffer findet ihr Texte, Arbeitsmaterialien, Aufgaben und Spiele zu verschiedenen Bildern.

Diese kleinen Koffersymbole an den Wänden zeigen euch, zu welchen Gemälden der Kunst-koffer für euch Materialien bereit hält. Eure entstandenen Zeichnungen dürft ihr gerne mit nach Hause nehmen oder auch am Empfang abgeben. Legt aber bitte die übrigen Materialien sorgfältig in die entsprechenden Mappen und Beutel zurück und bringt den Koffer dann an den Empfang.


Wir wünschen euch viele neue Entdeckungen und Freude mit den Gemälden,
hier im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung!





Mit Kindern in der Ausstellung 2013
"Es ist toll, was die Irokesen selbst gemacht haben"
Von Lisa Rossel
BONN. Auf dem Gelände der Bundeskunsthalle steht zurzeit ein großes, originalgetreu nachgebautes Langhaus. Langhäuser sind aus Fichtenrinden gefertigte Hütten, in denen die Irokesen mit bis zu 20 Familien gelebt und nach denen sie sich "die Leute des Langhauses" benannt haben.
Das 20 Meter lange und sechs Meter hohe Gebäude wurde anlässlich der Ausstellung "Auf den Spuren der Irokesen" innerhalb von zwei Monaten aufgebaut. "Es besteht aus 900 Quadratmetern Rinde", so Pressesprecherin Miriam Dreiner.


Irokesen als Comic und als Figur in der Ausstellung: Die Schüler der OGS Löwenburgschule lernen in der Bundeskunsthalle viel Neues. Foto: Roland Kohls
26 Mädchen und Jungen der Offenen Ganztagsschule (OGS) Löwenburgschule stehen an diesem Morgen staunend in dem Holzhaus und löchern Museumspädagogin Claudia Pfefferkorn-Schreiber mit ihren Fragen. Erstaunt sind die Kinder vor allem wegen der Gerätschaften, die die Irokesen benutzt haben und wollen wissen, weshalb unter dem Dach ein Kanu hängt. Neben dem Langhaus ist die nordamerikanische Flora mit Pflanzen aus der Heimat der Irokesen
nachgebildet. Neben Weißkiefern wachsen dort auch Bohnengewächse, Kürbis- und Maispflanzen, die "die drei Schwestern" genannt werden. Sie begünstigen ihr Wachstum gegenseitig und bilden die Grundnahrungsmittel der Irokesen.
In Form einer Schildkröte wurde außerdem ein Beet angelegt, das zurzeit aber noch kahl ist. "Wenn es wärmer ist, wachsen dort die Heil- und Ritualpflanzen der Irokesen", erklärt Pfefferkorn-Schreiber den Erst- bis Viertklässern. "Ich dachte, Indianer leben in Tipis, aber das ist ja gar nicht so", sagt die zehnjährige Caterina, die sich bereits im Englisch-Unterricht mit Irokesen beschäftigt hat.
Gemeinsam mit Pfefferkorn-Schreiber schauen sich die Kinder auch die Ausstellung mit 500 Exponaten, darunter eine Säuglingstrage, Schneeschuhe und aus Maisblättern gefertigte Puppen, an. Die Museumspädagogin erklärt, dass die Irokesen ihre Geräte und Spielsachen von Hand gefertigt haben.


Erst mal Maß nehmen: Kinder basteln sich in der Bundeskunsthalle ihren eigenen Irokesen-Kopfschmuck. Foto: Roland Kohls
"Es ist toll, was die Iro- kesen alles selbst ge- macht haben", sagt Lili, neun Jahre alt. Sie freut sich, dass sie jetzt mehr über die Geschichte der Irokesen weiß und ihren Freunden davon erzählen kann. Anhand einer Ton- figur erzählt Pfefferkorn-Schreiber auch die Welt- entstehungsgeschichte der Irokesen und sichert sich damit die Aufmerk- samkeit der Kinder. Sinan, neun Jahre alt, und Eren, sechs Jahre alt, sind beide begeistert von der Figur. Sie zeigt eine Frau, die von Vögeln auf einer Riesenschildkröte abgesetzt wird und von Bibern umringt ist.
Die jungen Besucher sind sich einig: Sie hätten in der Ausstellung und im Langhaus viel gelernt und es sei spannend zu sehen, wie die Irokesen gelebt haben. Im Anschluss an die Führung durch Langhaus und Ausstellung basteln die Mädchen und Jungen mit Pfefferkorn-Schreiber Kopfdeckungen nach irokesischem Vorbild. Mit den Eindrücken, die sie gesammelt haben, gestalten sie bunte Bänder aus Pappe und Stoff.
Quelle: GA-Bonn, 02.04.2013






KIKUKI 2012
"Victoria & Albert Museum"

Viele Exponate sind aus Lon- don exklusiv in Bonn zu bewundern. Vor allem die ausgefallen- en Designer- stücke der Fashion Ab- teilung be- schwingen ..


.. unsere Aktion: "Entwerfe deine eigenen textilen Druckstöcke und individuellen Kleiderideen!"





Käptn Book 2012
"25 Years of Pixar"

Viele Monate strömen Kinder und Jugendliche in die Bundes- kunsthalle um die beein- druckenden Arbeiten der Pixarstudios aus Califor- nien zu sehen.


Während der museums- pädago- gischen Arbeit entstehen: 3D Knetfiguren, Pop-Up-Bühne, storyboards und bewegte Bilder. Letztere sind der Renner beim Käpt`n Book Fest!












KIKUKI 2011
"Brillen-Club"

  
Die Ausstellung "Anime" zeigt in der Bundes- kunsthalle Japanische Comics > Manga <.
Auch Ani- mationsfilme im Ghibli-Stil sind zu sehen und dienen uns als Inspirations- quelle für eine ganz eigene, kreative Bril- lenkonstruktion.
Groß und Klein sind auch dieses Jahr wieder mit Begeisterung dabei!






Käptn Book 2011
"Lichtkunst à la Heinz Mack"



Die Kunstwerke des Lichtkünstlers H. Mack entführen uns in ganz besondere Struktur-Lichträume. In der Bundeskunsthalle begegnen uns zudem viele Bilder, ungewöhnliche Strukturen und Installationen. Nach „Zero-Methode“ bauen wir einen rotierenden Lichtkasten.







"Een Wort, und ick mal se ähnlich!"



Der Berliner Maler, Max Liebermann, portraitierte viele berühmte Persönlichkeiten wie Lovis Corinth und Gerhart Hauptmann, aber auch seine Tochter Käthe und sich selbst.

Mit Hilfe einer Plexiglasscheibe und Temperafarbe nehmen wir unser Gegenüber genau unter die Lupe. Aus vielen Bildnissen entsteht eine faszinierende Portraitgalerie.







Deutsche Einheit 2011

Auf der Opernbühne sprachen Dr. Gronert, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kunstmuseum Bonn, und Frau Pfefferkorn-Schreiber über die museumspädagogische Vermittlungsarbeit.

Ein interessanter künstlerischer Entwurf zum Thema „Gestalte deine Stadt“ wurde dem Publikum vorgestellt und von Herrn Schaarps auf Leinwand live realisiert.

Die dargelegte Gestaltungsidee war ein Beitrag zum Wettbewerb und als Verschönerungsmodul im Sinne „ Gestalte deine Stadt“ zu verstehen. Unter dem Aspekt „Weniger ist mehr“ lässt sich dieses Projekt im direkten Lebens- und Arbeits-Umfeld der Schüler zum Nutzen aller Bonner Bürger umsetzen. Bei einer entsprechenden materiellen sowie logistischen Unterstützung durch die im Wettbewerb engagierten Unternehmen wie Deutsche Post, DHL, Ströer, General Anzeiger u.a. lässt sich das Projekt bis zum August Macke Haus und dem Kunstmuseum Bonn als „expressionistischer Roter Faden“ durch die Stadt ziehen.

„Erfreulich war das Engagement von Schüler, die gern mit Pinsel und Farbe losziehen würden um zum Beispiel heruntergekommene Bänke auf-

zuhübschen oder, August Macke im Sinn, Stromkästen nach dem Vorbild des Künstlers zu bemalen und somit Farbtupfer ins Stadtbild zu setzen.“

(Generalanzeiger 3.Sept. 2011)

Flyer
(1 Seite)

Wettbewerbsbeitrag
(13 Seiten)





Käptn Book 2010
„Die Gärten der Semiramis"

Kinder und Jugendliche ge- stalten ihren eigenen Blumen- garten. Viele An- regungen fanden sie bei den Ge- mälden von A. Macke in den Räumen des Kunstmuseum Bonn.

"Mit Glanz und Glorie"

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung von Käptn Book ent- stehen wunderbare Bilder in der Bundes- kunsthalle. Die vereinfachte Technik der Hinterglasmalerei lässt Groß und Klein freudig strahlen.






KIKUKI 2010
„Eine Idee wird Wirklichkeit"

Schüler des Clara-Schumann-Gymnasiums entwerfen einen Paradiesgarten für das August-Macke-Haus.

Die Ideen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Ein Rad mit Reifen aus Lakritzschnecken, Palmen aus Plastik, eine Sitzbank aus Ton…Fünf Modelle haben die Mädchen und Jungen der Klasse 8a und 8d…gebastelt ...

Inspiriert durch Mackes Naturver- bundenheit, die Eingang in dessen künstlerisches Werk fand, planen die Schüler seit März in Gruppen die Gestaltung der rund 500 Quadratmeter großen Fläche. So kümmert sich ein Team um die Bepflanzung, während die restlichen Gruppen für Wege, Mosaike, Skulpturen, oder die Akquise von Sponsoren verantwortlich ist. Unter Anleitung ihres Kunstlehrers Burkhard Stirnberg
und der Museumspädagogin und Projektleiterin Claudia Pfefferkorn-Schreiber wählen die Schüler mittels Abstimmung, aus welchen Modellen sie welche Ideen verwenden. „Ich finde es toll, wenn man sieht wie die eigenen Ideen Wirklichkeit werden“, findet Lukas Zeit-Alpeter. „Besonders das Arbeiten in der Gruppe macht Spaß“ fügt seine Klassenkameradin Franziska Hildebrandt hinzu. Um auf den Garten aufmerksam zu machen, soll auf dem Außenzaun ein Banner angebracht werden, auf dem die Jugendlichen ihre persönliche Definition eines Paradiesgartens schreiben.

Einige Sponsoren konnten bereits gewonnen werden…( Generalanzeiger 28.06.2010 )





Käptn Book 2009
Mondsüchtig!

Max Ernst hat geträumt und phantasiert, dabei hat er Kunstwerke geschaffen und Bücher gestaltet.

Wir wollen in den Arbeiten von Max Ernst den Mond suchen und für ihn eine Geschichte erfinden. Der Mond soll der Hauptdarsteller in einem kleinen Buch werden, das wir aus Holz, mit Papier, Farbe und vielen kleinen Fundstücken zusammenfügen.

Bei diesem Projekt der beiden Autorinnen, Claudia Pfefferkorn-Schreiber artpromotion- bonn und der Kunsthistorikerin Sonja Körffer-Fischer, sollen für alle Schulkinder einzigartige eigene Künstlerbücher entstehen.

Dabei steht vor allem der kreative Umgang mit dem Thema Buch im Vordergrund, von der Umschlaggestaltung bis zu den einzelnen kunstvollen Blättern in gebundener Form.





Kreativität aus der Kiste 2009

Claudia Pfefferkorn-Schreiber,
Sonja Körffer-Fischer und die
Kids, artpromotion Bonn
Foto: SWB

Wie unsere Kinder ihr Bonn der Zukunft sehen, verraten sie uns in der „Wissenskiste“ vom 31.3. bis 2.4. am World Conference Center Bonn vor dem Eingang zum Plenarsaal. Welche umweltfreundlichen Angebote wir schon heute dafür haben, verraten wir Ihnen gebührenfrei unter 0800 1 011700 oder im Internet.

www.stadtwerke-bonn.de





Wissenskiste '09
Kinder planen die nachhaltige Stadt der Zukunft Zum Auftakt des Festivals Kinder-Kunst-Kinder 2009 macht die "Wissenskiste" vor dem World Conference Center Bonn Station

Bonn. (fhg) Wie sieht die nachhaltige Stadt der Zukunft aus? Diese Frage stellten sich die kleinen Besucher der "Wissenskiste", die am Dienstag zum Auftakt des Festivals Kinder-Kunst-Kinder 2009 ihre Pforten öffnete.

C.Pfefferkorn-Schreiber, dritte Klasse der GGS Meckenheim-Merl
Foto: Barbara Frommann



Pünktlich zur UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung" macht der Container noch bis zum 2. April vor dem World Conference Center Bonn Station.

"Wir wollen Bildung anhand von Kunst erfahrbar machen", sagte Andreas Loesch vom städtischen Kulturamt, dem Festival-Veranstalter. Die "Wissenskiste" sei die Fortsetzung des Kunst-Containers, der bereits im letzten Jahr anlässlich der UN-Biodiversitätskonferenz Workshops anbot.

Zu den ersten Teilnehmern gehörte die dritte Klasse der GGS Meckenheim-Merl. Ganz spielerisch lernten die Sieben- bis Zehnjährigen, wie viel Strom der heimische Computer oder die Stereoanlage verbraucht.

Auch wie Solarzellen oder Windräder funktionieren, erklärten die Initiatorinnen der "Wissenskiste", Claudia Pfefferkorn-Schreiber und Sonja Körffer-Fischer, den Nachwuchs-Umweltschützern. "Am besten gefiel uns das Solar-Auto", so die Schüler begeistert.

General Anzeiger Bonn 01.04.2009





Käptn Book 2008

"Schneeweißchen und Rosenrot, kommt hervor! Der Bär tut euch nichts…."


Das Märchen der Brüder Grimm ist Ausgangspunkt für ein kleines Theaterprojekt. Wir wollen das Märchen lesen und die wichtigsten Personen kennen lernen. Anschließend werden wir von den Hauptdarstellern und Kulissen Scherenschnitte aus Papier schneiden. Hinter einer Papierbühne im Licht proben wir mit Musik und Text den "großen Auftritt". Wir freuen uns auf alle Kinder, die sich als Regisseur, Bühnenbildner, Musiker, Schauspieler oder Zuschauer ausprobieren wollen.



Claudia Pfefferkorn-Schreiber und die Scherenschnittkünstlerin Marion Grimm-Kirchner wollen mit diesem Projekt Kindern die Umsetzung eines Textes in ein Theaterstück mit Musik näher bringen. Die Kinder lernen auf unkomplizierte Art und Weise verschiedene Schritte und Aspekte des Theaterspiels bis hin zur Gestaltung der Figuren und der Bühne.





Kinderbotschaften´08

C.Pfefferkorn-Schreiber, Ulrich Kelber MdB, Julius Strack, Sponsor Peter Küpper, M. Grimm-Kirchner,
R. Garcia-Ziemsen, C.Fuchs, K.Kiggundu

Ich werde die Inhalte zusammenfassen und allen Bundestagsabgeordneten und Regierungsmitgliedern zusenden, versprach der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber.

Schülerinnen und Schüler der Bonn International School u. des Amos-Comenius-Gymnasium hatten im Kunstcontainer zur Biologischen Vielfalt Postkarten mit ihren Zukunftswünschen und Sorgen gestaltet.
Der zwölfjährige Julius Strack übergab die Karten dem Politiker bei der Station an der Deutschen Welle. Der Container, der von verschiedenen Bonner Unternehmen gesponsert wurde, erreichte an verschiedenen Stationen in Bonn rund 40 Schulklassen.

Schaufenster/ Juni 08
 




Kunstcontainer Bonn ´08

Der Kunst Container kommt nach Bonn!….......und Ihr erfahrt an seinen verschiedenen Halte-Stationen viel Wissenswertes über Tiere, Pflanzen, Artenschutz und die biologische Vielfalt unseres Planeten, die für uns alle eine wichtige Lebensgrundlage bildet. Vom 9. März bis 27. Mai 2008 gibt Euch der KUNSTCONTAINER immer wieder Raum und Gelegenheit, nach kurzen Führungen von Fachleuten Eure neuen Eindrücke künstlerisch umzusetzen. Die entstandenen Kunstwerke und Aussagen zum Thema biologische – und kulturelle Vielfalt füllen während dieser Reise durch Bonn den KUNSTCONTAINER, der von der Künstlerin Marion Grimm-Kirchner in Kooperation mit den Schülerinnen und Schülern der Bonn International Schoolganz zu Anfang der Aktion bemaltwurde.


Am Ende der vielfältigen und spannenden Reise wird der KUNSTCONTAINER, der nach einer Idee von artpromotion Bonn entwickelt wurde,in der Zeit vom 27. bis 30. Mai 2008 auf der „EXPO der Vielfalt“ stehen, dem Gelände der 9. UNO – Vertragsstaatenkonferenz. Hier können alle Beteiligte von KIKUKI 2008, begleitet von weiteren Aktionen der Bonner Schülerinnen und Schüler, am KUNSTCONTAINER ihre Botschaften den Delegierten und Gästen der Konferenz nahe bringen. Die Welt wird in Bonn zu Gast sein und der Kunstcontainer ist dabei!


Künstlerische Leitung:
M. Grimm-Kirchner
Idee und Konzeption: artpromotion Bonn in Kooperation mit Keyna Kiggundu und Schülerinnen und Schülern der Bonn International School





Heike Weber
vom "Fliegen und Fallen"

Gleich neben der großen Treppe im Kunstmuseum Bonn hat Heike Weber ein Werk von Ikarus gestaltet. Es erzählt die berühmte Geschichte des griechischen Jünglings, der hoch hinaus in die Nähe der Sonne fliegen wollte und dann in seinem Übermut doch vom Himmel fiel.

Die Wandinstallation im Kunstmuseum allerdings ist stabil gebaut und hält! Nägel und Gummifaden begrenzen die Form und fixieren sie am Untergrund.
Mit den gleichen Materialen arbeiteten die Kinder und Jugendlichen ebenfalls eine Figur, die sich scheinbar schwerelos über die Oberfläche einer Holzplatte bewegt. Vielleicht erzählt sie etwas über das Streben in höchste Höhen, das Fliegen, Abheben oder Fallen...
Mit der Kunsthistorikerin Sonja Körffer-Fischer ging es am 6.Juni zu dem spannenden Kunstwerk.

Planung und Koordination übernahm hierbei die Kunstvermittlung: artpromotion Bonn, als assoziiertes Mitglied in der erneut beschlossenen Kooperation 2007 von Knauber GmbH &Co KG und dem Verein der Freunde des Kunstmuseum Bonn.




KÄPT`N BOOK 2007

in Zusammenarbeit mit artpromotion Bonn
Von den vier Elementen: Feuer, Wasser, Luft, Erde

Die trulligen Trolle sind kleine Leute. Kaum zweimal so hoch wie Waldmäuse! Dieses Jahr haben sie wirklich keine Lust darauf, dass der Winter kommt! Da wenden sie sich an Gothilo, ihren Zauberer, der die Sonne einfängt und ein Sonnenelixier herstellt..... Claudia Pfefferkorn-Schreiber und Sonja Körffer-Fischer laden alle Kinder, die die warmen Strahlen der Sommersonne noch spüren ein, die Geschichte von Anne-Marie Chapouton mit den wunderschönen Zeichnungen von Gerda Müller zu hören und zu sehen und sich mit den Elementen in unserer unmittelbaren Umgebung zu beschäftigen.s


Jedes Kind bekommt die Möglichkeit, sich für trübe und kalte Tage bzw. den kommenden Winter eine eigene Sonne aus vielen gesunden, schönen und hellen Dingenzu gestalten. Sicherlich wird die dann an einem besonderen Platz am Wohnzimmerfenster oder im Kinderzimmer die Energie der Sonne sammeln/ausstrahlen.


 



Knauber Kunst-Kooperation 2007

Während sich zahlreiche Kinder und Jugendliche in die Gedankenwelt des Künstlers Imi Knoebel einarbeiteten, gingen die Eltern mit professioneller Führung im Kunstmuseum Bonn auf eine Entdeckungsreise besonderer Art.











Im zweiten Jahr ist dies durch die beschlossene Kooperation zwischen dem Verein der Freunde des Kunstmuseum Bonn und dem Familienunternehmen Knauber GmbH & Co KG möglich. Die Konzeption hierzu erarbeitet Frau Pfefferkorn-Schreiber und ihr artpromotion Team.




KIKUKI 2007

in Zusammenarbeit mit artpromotion Bonn
Eine Reise zwischen Morgenland und Orient

Wer kennt sie nicht, die Märchen aus „1000 und einer Nacht“! Fantastische Geschichten um Prinzen und Prinzessinnen, herrliche Städte mit wunderbaren Palästen und Häusern, reiche Ornamente und bunte Farben, raschelnde Seide … in unserer Phantasie entsteht ein Bild von Pracht und Üppigkeit.



Ein anderes Bild vom Orient zeigt uns dieAusstellung „Sprache der Wüste“, die im Kunstmuseum gezeigt wird und die Ausstellung „Arabische Kinderzeichnungen“ im Künstlerforum.Eine spannende Gegenüberstellung, die es uns ermöglicht mehr über diese fremde Kultur zu erfahren. Spannend auch die Gegenüberstellung der Bilder der arabischen Kinder mit Euren im Workshop entstandenen Kunstwerken. Wie sehen die arabischen Kinder ihre Welt und wie ihr?

Konzeption: Claudia Pfefferkorn-Schreiber und Marion Grimm-Kirchner (Künstlerin)





Käpt’n Book 2006

Autorenlesung mit der Kunsthistorikerin Sonja Körffer-Fischer und der Kunstvermittlerin Claudia Pfefferkorn-Schreiber in der Stadtbibliothek Bonn

….und dabei sind viele verschiedene Schöpfungen herausgekommen“, erklärten die WS - Leiterinnen, die überwältigt waren, wie groß die Nachfrage war. Ebenso ging es Sonja Körffer-Fischer und Claudia Pfefferkorn-Schreiber, die den Workshop „Museum für Kinder“ leiteten.

Nachdem sie ihr Buch „ Das Kunstmuseum Bonn -Kunstwerke entdecken und selbst gestalten“ vorgestellt hatten, zeigten sie den Kindern das Werk „Kinder im Garten“ von August Macke als Vorlage. „Dabei haben wir den Kindern unter anderem erklärt, dass das Bild schon 94 Jahre alt ist und die Kinder damals ganz anders angezogen waren“, sagt S. Körffer-Fischer. Die Teilnehmer sollen auch etwas über die Zeit damals und den Hintergrund des Künstlers erfahren.


Danach erhielten die jungen Gäste Gelegenheit, das Bild in einer vorgedruckten farblosen Vorlage aus der Erinnerung nachzuzeichnen, aber auch eigene Elemente einfließen zu lassen oder etwas komplett Neues zu entwerfen, das Bild „wachsen“ zu lassen.

Viele zeichneten die Gedanken und Wünsche der Kinder hinzu. „ Dies ist eine Möglichkeit, um sehr nah an die Gedankenwelt der Kinder heranzukommen“, erklärt C. Pfefferkorn-Schreiber.
General-Anzeiger Bonn 03.11.2006

 



Wenn Müll zum Kunstobjekt wird

Kreativität Workshop in der Michaelschule 2006

Ausgediente Joghurtbecher, leere Dosen, Korken, Schrauben, Unterlegscheiben. Was sich aus diesen Wegwerfmaterialien noch alles basteln lässt, erlebten gut 20 Schüler der 3. Klasse der Michaelschule in einem Workshop. Am Ende bevölkerten jede Menge zauberhafter zusammengeschraubter und –geklebter Phantasietiere den Klassenraum. Die Künstlerin Marion Grimm-Kirchner und die Kunstvermittlerin Claudia Pfefferkorn-Schreiber leisteten den Pänz Hilfestellungen.


Erste Anregungen hatten die Schüler bei einem Besuch einer Ausstellung mit Werken des Objekt-Künstlers Jean Tinguely im Bonner Kunstmuseum gewonnen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie offen die Kinder für neue Ideen sind“, zeigte sich Claudia Pfefferkorn-Schreiber begeistert von dem Workshop. Wer früh seine Kreativität entwickele, sei auch als Erwachsener toleranter – nicht nur im Umgang mit Kunst. Der Workshop war einer von mehreren, die bonnweit im Rahmen des Projekts „KinderKunstKinder“ des Kulturamtes stattfinden. Im November wird eine große Ausstellung im Künstlerforum die Werke der jungen Künstler präsentieren. Dort werden dann auch „KinderKunstPreise“ verliehen.

General-Anzeiger 01/2006



.: Beuys-Aktion 2006 :.

Drei Tage und Nächte mit dem Präriewolf

KULTUR Das städtische Kunstmuseum und Knauber kooperieren 2006 im Rahmen von vier Kunst-Events.
Das erste war ein Kinderprojekt am Samstag. Sechs- bis Zwölfjährige befassten sich mit Werken Joseph Beuys`

"Menschen haben ja meistens Angst vor Wölfen", sagt die Kunsthistorikerin Sonja Körffer-Fischer, während sich 25 Kinder vor eine Videoinstallation quetschen. Vor ihren Augen flimmert ein Film der Aktion "I Like America and America likes me", die Joseph Beuys 1974 in einer New Yorker Galerie inszenierte: Gerade wirft der Künstler Fleischstücke in den Rachen eines Präriewolfs, mit dem er drei Tage und Nächte hinter Gittern verbringt. Isoliert von der Außenwelt, sieht Beuys außer dem Tier nichts von Amerika.

Leben und Arbeit des "Kunstschamanen" standen am Samstag im Mittelpunkt einer Kinderaktion im Kunstmuseum, bei der Künstlerinnen und Kunsthistorikerinnen durch die Beuys-Ausstellung führten. Sie zeigten den sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmern Objekte wie die aus einer Glühbirne und Zitrone gebastelte "Capri-Batterie", das "Erdtelefon" und erzählten Anekdoten aus der Biografie des Mannes, "der immer einen Hut tragen musste, weil sein Haar schütter war und er viele Kriegsverletzungen am Kopf hatte".

Als Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg wurde Beuys der Legende zufolge abgeschossen und von Tataren gefunden. "Wie haben die ihn warmgehalten?", will Körffer-Fischer wissen. "Die haben ihn umarmt", vermutet ein Mädchen. "Nein, die haben Decken benutzt", sagt Malte (8) und blickt an der Museumswand hoch: Da hängt der berühmte Schlitten, mit Filzdecke, Fettklumpen und Taschenlampe bepackt. Minuten später bastelt die Gruppe mit Schuhkartons, getreu dem Motto "Jeder Mensch ist ein Künstler". Malte malt die Rettung eines eingebrochenen Schlittschuhläufers, klebt Wachs, Rosen und Filz drumherum. "Toll, dass der Beuys aus so vielen verschiedenen Sachen Kunst gemacht hat", sagt der Achtjährige. Schließlich war es Beuys` Ziel, den Kunstbegriff zu erweitern. An einer Wand steht sein Zitat, "dass Kunst heute nicht mehr Kunst sein kann, wenn sie nicht in das Herz unserer vorgegebenen Kultur hinein reicht und dort transformierend wirkt".

Den Bonnern die Kunst näherbringen möchte auch Claudia Pfefferkorn-Schreiber von der Kunstvermittlungsagentur artpromotion, die die Aktion koordiniert. Nach dem Malwettbewerb "Kunst beflügelt" im Vorjahr ist das Beuys-Basteln das erste Projekt der 2006 ins Leben gerufenen Kooperation des Vereins der Freunde und Förderer des Kunstmuseums und des Unternehmens Knauber: Nach einer Abendveranstaltung für Besitzer der Knauber-Kundenkarte am heutigen Mittwoch um 19 Uhr im Kunstmuseum folgen weitere Kooperations-Events, so die Geschäftsführerin der Knauber Holding, Ines Knauber-Daubenbüchel.

General-Anzeiger 02/06

 



.: kinderkustbuch 2005 :.

Der Seiltänzer beflügelt die Phantasie

BUCH Kunstwerke spielerisch entdecken.
Hoch über dem Publikum bahnt sich der Seiltänzer seinen Weg durch leuchtende Farben: Kindern gefällt`s. August Macke ist ein Favorit junger Museumsbesucher. Sein Hochseilartist beflügelt die Fantasie, "ideal, um ein Kunstwerk spielerisch kennenzulernen", sagen Sonja Körffer-Fischer und Claudia Pfefferkorn-Schreiber, Museumspädagoginnen und Autorinnen des Buches "Das Kunstmuseum Bonn: Kunstwerke entdecken und selbst gestalten". Mackes Seiltänzer schwebt auf dem Cover des Buches, das aufgrund großer Nachfrage gerade in zweiter, überarbeiteter Auflage erschienen ist.

Die Autorinnen wollen die Kreativität der Kinder wecken. Um sie an Kunstwerke des 20. Jahrhunderts heranzuführen, packen sie ihnen literarische "Kisten": In der "Info-Kiste" erfährt man, dass Joseph Beuys unseren Kunstbegriff erweitern wollte und deswegen keine Skrupel hatte, einen mit Fett, Filz und Taschenlampe bepackten Schlitten auszustellen.

Aktiv werden Kinder dank der "Ideen-Kiste": Auf den Spuren von Max Ernst, der an einem regnerischen Augustabend 1925 die Holzdielen eines Gasthauses betrachtete und die Frottage entdeckte, fertigen sie Bilder in der Druckreibetechnik. Die Message: Kunst macht Spaß, ein Museumsbesuch lohnt sich und zwar in jedem Alter. Rund 25 000 Kinder sind jedes Jahr im Kunstmuseum zu Gast.
Das Kunstmuseum Bonn. Kunstwerke entdecken und selbst gestalten, Nicolai-Verlag, 12,90 Euro
General-Anzeiger 12/05



.: wie sehen kinder kunst :.

Mammut-Bilderschau im Kunstmuseum

BONN. Ein volles Haus gab es gleich zum Auftakt des Museumsmeilenfestes am Donnerstagvormittag. Zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst beflügelt“ am ersten Tag des großen Festes, das noch bis zum Sonntag andauert, war das Kunstmuseum nicht nur voll von Besuchern. Es gab auch mehr Bilder zu sehen, als das Kunstmuseum jemals zuvor gleichzeitig präsentiert hatte.

Grund dafür sind fast 700 Bilder, die junge Bonner im Alter zwischen fünf und 18 Jahren für den Malwettbewerb im Rahmen von „Kunst beflügelt“ gemalt hatten. Die zehn besten Nachwuchskünstler erhielten anlässlich der Eröffnung Auszeichnungen. Die Jury zeigte sich sowohl von der großen Resonanz auf die Aktion als auch von der Qualität der Arbeiten „tief beeindruckt“.

Auch den Rest des Tages standen die Kinder im Mittelpunkt des Programms im Kunstmuseum. Dazu gehörten sowohl Sonderführungen mit Künstlern durch das Museum als auch Mitmachaktionen, bei denen Kinder Postkarten gestalteten und mit heliumgefüllten Ballons beflügelten. (...)

So wurde der Auftakt des Museumsmeilenfestes bei strahlendem Wetter für Tausende Besucher zum Familienfest im besten Sinne. Nach Angaben der Bonner Stadtverwaltung strömten bereits am Donnerstag rund 22 000 Besucher in die Museen. (...) Borowski

Kölnische Rundschau, 05/04